Gebirgstour in Tirol vom 11. bis 13. September 2026

Wo Tirol am höchsten ist!
Eine dreitägige alpine Wanderung führte dieses Jahr ins Wanderparadies am Dach von Tirol. Ausgehend von Mandarfen im Pitztal gewann man beim Aufstieg durch das Hirschtal rasch an Höhe und wurde, als sich das Tal weitete, nicht wie der Name vermuten lässt von Hirschen begrüßt sondern von Gamsrudeln an den Hängen des Brandkogels. Auch der malerische Riffelsee begrüßte die Wandergruppe und die Riffelseehütte, das erste Nachtquartier, war nicht mehr weit. Nach einer kurzen Rast ging es am Seeufer entlang auf dem Offenbacher Höhenweg hinein in die Hochgebirgskulisse und bog am Abzweig zum auf fast 2500 Metern gelegenen ausgetrockneten Plodersee ab, ehe nach der Rückkehr zur Riffelseehütte der Tag gemütlich ausklang.
Von der Sonne geweckt stand für den zweiten Tag der Übergang zum Taschachhaus auf dem Programm. Auf dem für sein Panorama bekannten Fuldaer Höhenweg zog der Weg zwischen Grashängen, steinigen Pfaden und gesichertem Felsgelände zum Taschachhaus. Es boten sich fantastische Blicke auf die Gletscherwelt des Taschachferners und die umliegenden Dreitausender. Vor dem Abstieg zur Hütte war noch der Abstecher auf das 2739m hohe Vordere Köpfle inklusive, wo dann der höchste Berg Tirols, die Wildspitze mit 3768m, die Szenerie bestimmte. Der zweite Tag ging, sogar mit Musik, entspannt zu Ende.
Nicht ganz so früh wie die Gipfelstürmer um 5.00 Uhr, machten wir nach dem Frühstück dann einen Abstecher zum Gletschertor des Taschachferners und tauchten ein in die Welt des vermeintlichen Ewigen Eises. Zurück bei der Hütte stand der Abstieg an. Über die beeindruckende Seitenmöränen führte der Weg entlang des Gletscherbachs Tal auswärts und auf der Taschach Alm wurde noch gerastet. Zurück in Mandarfen trat die 11 köpfige Gruppe um Wanderführer Guido Knaisch die Heimreise an.